Abendlicht

Chihuahua Keanu in Seligenstadt

Keanus Frauchen Tanja meldete sich ziemlich spontan für ein Shooting. Und wenn ich ziemlich spontan sage, dann meine ich sehr spontan. Es war wohl der spontanste Termin den ich bisher hatte, denn zwischen unserem ersten Kontakt und dem Shooting lagen gerade einmal drei Stunden 😀

Nachdem Tanja zu mir gekommen war, suchten wir noch ein wenig nach der richtigen Location, dann ging es aber für uns Drei auch schon los.

Ich fotografiere natürlich alle Rassen und freue mich auch immer wieder, bei meinen Shootings neue kennenzulernen. Einen Chihuahua oder eine andere Rasse der Größe hatte ich bisher bei meinen Kundenshootings aber noch nicht vor der Kamera.

Es ist mir immer wichtig, möglichst auf Augenhöhe mit den Tieren zu sein, weil der richtige Blickwinkel viel an der Bildwirkung ausmacht.
Um mich auf eine Höhe mit Keanu zu begeben, musste ich mich diesmal ziemlich flach auf den Boden legen, eindeutig ein kleiner Nachteil bei der Größe 😀 Auch die schönen Blumen die wir am Wegesrand entdeckten waren leider etwas zu groß um hinter Keanu im Hintergrund aufzutauchen. Dafür waren aber auch die kleinsten schönen Stellen groß genug für ihn.

Auch wenn Keanu zwischendurch nicht so richtig wusste, was wir eigentlich von ihm wollten, so war es ein lustiges Shooting mit dem Kleinen Mann.

 

Westernpony Diego

An einem zunächst sonnigen Tag war ich zu einem Shooting in Wallau. Dort hatte ich unter anderem Westernpony Diego vor der Kamera, dessen Reitbeteiligung stilgetreu mit Jeans und Westernbluse sowie Cowboyhut ausgestattet war.

Wir starteten wie üblich mit Portraits und Standbildern. Allerdings war die auserkorene Location die Koppel, sodass es zunächst galt Diego davon zu überzeugen, dass es toller ist für Bilder schön zu schauen, als das frische Gras zu fressen. So richtig gut ist uns das allerdings nicht gelungen 😀
Dafür konnte er dann aber im Anschluss beim Freilaufen etwas mehr Gas geben, zumindest am Anfang. Nach ein paar flotten Galoppsprüngen brachte er uns alle mit seinem abrupten Stopp zum Lachen – Westernpferde wissen ja vom Sliding Stop, wie man mal eben schnell stehen bleibt, wenn es darauf ankommt 😀

Zuletzt ging es dann noch ins Gelände. Hier machten wir zunächst nochmal ei paar Portraits und dann im Anschluss auch ein paar Bilder im Sattel. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Himmel bereits stark verdunkelt, von der Sonne war nicht mehr viel zu sehen. Und tatsächlich donnerte es in den letzten Minuten unseres Shootings sogar ein paar Mal.
Nachdem es – in weiter Ferne zum Glück – dann auch ein oder zweimal blitzte und wir auch mit unserem Programm durch waren, ging es dann entsprechend zügig zum Stall zurück und auch keine Sekunde zu spät.
Kaum hatten wir die Stalltür hinter uns verschlossen, dagab es einen riesigen Wolkenbruch und es schüttete wie aus Kübeln.

Aber: perfektes Timing! Zu Beginn mit Sonne und am Ende immerhin noch mit ausreichend Licht und trockenen Füßen ging es heim.