Bewegungsbilder

Pferdeshooting im Morgennebel in Mühlheim

Mitte Oktober hatte ich ein Shooting mit Kathrin und ihrer selbstgezogenen Stute Claire de Lune in Mühlheim am Main. Wir hatten uns einen Morgentermin ausgesucht, in der Hoffnung beim Shooting schönes Morgenlicht zu haben.
Als ich zu Hause losgefahren bin, ging es erstmal ein ganzes Stück durch Nebel, das war schon sehr spannend und ich dachte einen Moment, wie schade es doch ist, dass das Shooting nicht bei mir stattfindet.

Aber am Stall angekommen stellte sich heraus, dass das gar kein Problem war. Denn auch dort gab es tollen Nebel und dazu einige schöne Stellen.
Nachdem ich mich (halbwegs) wettertauglich eingepackt hatte – Stoffschuhe, meine Shooting-Chucks um genauer zu sein, waren beim nassen Gras dann doch nicht die optimalste Fußbekleidung – ging es dann los. Und das Licht war wirklich toll. Durch den dichten Nebel kam die Sonne langsam hervor und es war einfach eine märchenhafte Stimmung.
Nachdem Claire zunächst etwas irritiert war, Sonntagsmorgens plötzlich mitten in der nassen Wiese stehen zu müssen, ließ sie sich dann doch sehr schnell davon überzeugen für die Bilder schön zu schauen und ihre Ohren zu spitzen.

Und so machten wir an mehreren unterschiedlichen Locations einige Bilder, bevor sie zum Schluss auch nochmal auf der Weide laufen durfte. Hier wurde der Nebel dann zu unserer Überraschung sogar nochmal dichter, was letztlich sogar soweit ging, dass man die Pferde auf den Nachbarkoppeln nicht mehr sehen konnte. Das war wirklich verrückt, aber die Bilder haben so wirklich etwas ganz Besonderes. Man sieht – wieder einmal: Frühes Aufstehen kann sich absolut lohnen!

Aber seht selbst 🙂

Westernpony Diego

An einem zunächst sonnigen Tag war ich zu einem Shooting in Wallau. Dort hatte ich unter anderem Westernpony Diego vor der Kamera, dessen Reitbeteiligung stilgetreu mit Jeans und Westernbluse sowie Cowboyhut ausgestattet war.

Wir starteten wie üblich mit Portraits und Standbildern. Allerdings war die auserkorene Location die Koppel, sodass es zunächst galt Diego davon zu überzeugen, dass es toller ist für Bilder schön zu schauen, als das frische Gras zu fressen. So richtig gut ist uns das allerdings nicht gelungen 😀
Dafür konnte er dann aber im Anschluss beim Freilaufen etwas mehr Gas geben, zumindest am Anfang. Nach ein paar flotten Galoppsprüngen brachte er uns alle mit seinem abrupten Stopp zum Lachen – Westernpferde wissen ja vom Sliding Stop, wie man mal eben schnell stehen bleibt, wenn es darauf ankommt 😀

Zuletzt ging es dann noch ins Gelände. Hier machten wir zunächst nochmal ei paar Portraits und dann im Anschluss auch ein paar Bilder im Sattel. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Himmel bereits stark verdunkelt, von der Sonne war nicht mehr viel zu sehen. Und tatsächlich donnerte es in den letzten Minuten unseres Shootings sogar ein paar Mal.
Nachdem es – in weiter Ferne zum Glück – dann auch ein oder zweimal blitzte und wir auch mit unserem Programm durch waren, ging es dann entsprechend zügig zum Stall zurück und auch keine Sekunde zu spät.
Kaum hatten wir die Stalltür hinter uns verschlossen, dagab es einen riesigen Wolkenbruch und es schüttete wie aus Kübeln.

Aber: perfektes Timing! Zu Beginn mit Sonne und am Ende immerhin noch mit ausreichend Licht und trockenen Füßen ging es heim.